Ziele des Finanzmanagements

Ziele des Finanzmanagements

Einführung ins Finanzmanagement

1. Was ist Finanzmanagement?

Finanzmanagement ist ein wichtiger Bereich innerhalb eines Unternehmens, der sich mit der effizienten Verwaltung der finanziellen Ressourcen befasst. Es umfasst die Planung, Beschaffung und Verwendung von Geldern, um die finanziellen Ziele des Unternehmens zu erreichen. Das Finanzmanagement beinhaltet auch die Bewertung von Investitionsmöglichkeiten, die Verwaltung des Cashflows, die Kapitalbeschaffung und die Risikosteuerung.

2. Bedeutung und Ziele des Finanzmanagements

Das Finanzmanagement spielt eine entscheidende Rolle für den Erfolg eines Unternehmens. Es hilft dabei, die finanziellen Ressourcen effizient einzusetzen und die Liquidität zu gewährleisten. Die wichtigsten Ziele des Finanzmanagements sind:

spende

2.1 Gewinnmaximierung: Ein Hauptziel des Finanzmanagements besteht darin, den Gewinn des Unternehmens zu maximieren. Dies wird durch die Optimierung der Einnahmen und die Kontrolle der Kosten erreicht. Durch eine effektive Finanzplanung kann das Unternehmen profitabel wachsen und langfristig erfolgreich sein.

2.2 Liquiditätsmanagement: Das Finanzmanagement zielt auch darauf ab, die Liquidität des Unternehmens sicherzustellen. Eine ausreichende Liquidität ist wichtig, um den laufenden Betrieb aufrechtzuerhalten, Rechnungen zu begleichen und unerwartete Ausgaben zu decken. Durch eine effiziente Verwaltung des Cashflows und die Steuerung der Forderungen und Verbindlichkeiten kann das Unternehmen finanzielle Stabilität und Flexibilität gewinnen.

2.3 Kapitalstruktur: Ein weiteres wichtiges Ziel des Finanzmanagements ist die Optimierung der Kapitalstruktur. Dies bezieht sich auf die richtige Mischung von Eigenkapital und Fremdkapital, um die Finanzierungskosten zu minimieren und den Unternehmenswert zu maximieren. Eine angemessene Kapitalstruktur trägt zur finanziellen Stabilität und langfristigen Rentabilität bei.

2.4 Risikomanagement: Das Finanzmanagement befasst sich auch mit der Identifizierung und Bewertung von finanziellen Risiken und deren angemessener Steuerung. Es umfasst die Absicherung gegen Währungsrisiken, Zinsschwankungen, Kreditrisiken und andere externe Einflüsse. Durch eine fundierte Risikoanalyse und -bewertung kann das Unternehmen mögliche finanzielle Verluste minimieren und Chancen nutzen.

Insgesamt spielt das Finanzmanagement eine unverzichtbare Rolle für den Erfolg eines Unternehmens. Eine effektive finanzielle Planung, Steuerung und Kontrolle sind für jede Organisation von entscheidender Bedeutung, um ihre finanziellen Ziele zu erreichen und eine solide Grundlage für zukünftiges Wachstum und Erfolg zu schaffen.

spende

Finanzierung

1. Interne und externe Finanzierung

Bei der Finanzierung eines Unternehmens gibt es verschiedene Möglichkeiten, Geldmittel zu beschaffen. Eine interne Finanzierung bezieht sich auf die Verwendung von internen Ressourcen des Unternehmens, wie z.B. Gewinne, Rücklagen oder Verkauf von Vermögenswerten. Diese Art der Finanzierung bietet den Vorteil, dass keine zusätzlichen Schulden aufgenommen werden müssen und das Unternehmen die volle Kontrolle über die Verwendung der Geldmittel hat.

Im Gegensatz dazu bezieht sich externe Finanzierung auf die Beschaffung von Geldmitteln von externen Quellen, wie z.B. Bankkredite, Investoren, Lieferantenkredite oder öffentliche Fördermittel. Externe Finanzierung kann das Unternehmen mit zusätzlichen finanziellen Ressourcen versorgen, aber es könnte auch mit Kosten verbunden sein, wie z.B. Zinsen oder die Aufgabe von Anteilen am Unternehmen.

2. Verfahren der Unternehmensfinanzierung

Es gibt verschiedene Verfahren, mit denen ein Unternehmen seine Finanzierung sichern kann. Hier sind einige der gängigsten Verfahren der Unternehmensfinanzierung:

  • Eigenkapitalfinanzierung: Bei der Eigenkapitalfinanzierung gibt das Unternehmen Aktien aus und verkauft sie an Investoren. Dadurch erhält das Unternehmen Kapital, und die Investoren erhalten im Gegenzug Anteile am Unternehmen. Eigenkapitalfinanzierung kann das Risiko für das Unternehmen erhöhen, da die Investoren ein Mitspracherecht haben und Gewinnbeteiligungen erhalten.
  • Fremdkapitalfinanzierung: Bei der Fremdkapitalfinanzierung nimmt das Unternehmen Schulden auf, zum Beispiel durch Bankkredite oder Anleihen. Das Unternehmen muss diese Schulden zu einem festgelegten Zinssatz zurückzahlen. Fremdkapitalfinanzierung kann Vorteile wie niedrigere Kosten und keine Verwässerung der Unternehmensanteile bieten, aber sie erhöht auch die Verschuldung des Unternehmens.
  • Crowdfunding: Crowdfunding ist eine relativ neue Form der Finanzierung, bei der das Unternehmen Geldmittel von einer großen Anzahl von Menschen über Online-Plattformen sammelt. Investoren können kleinere Beträge beisteuern und im Gegenzug verschiedene Belohnungen erhalten. Crowdfunding kann eine alternative Finanzierungsmethode sein, insbesondere für Start-ups oder Unternehmen mit innovativen Produkten oder Dienstleistungen.
  • Leasing: Beim Leasing erwirbt das Unternehmen nicht das Eigentum an Vermögenswerten, sondern mietet sie für einen bestimmten Zeitraum. Das Unternehmen zahlt monatliche Leasingraten an den Vermieter. Leasing kann eine gute Option sein, um die Anschaffungskosten von Vermögenswerten zu reduzieren und die Kapitalbindung zu minimieren.
Auch interessant :  Festlegung des Marketingsegments des Projekts in der Marketing-Machbarkeitsstudie

Es ist wichtig, die verschiedenen Verfahren der Unternehmensfinanzierung sorgfältig zu prüfen und die beste Option für das Unternehmen auszuwählen. Die Wahl der Finanzierungsquellen und -methoden hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. den finanziellen Bedürfnissen des Unternehmens, dem Risikoprofil und der Unternehmensstrategie.

Insgesamt ist eine solide Finanzierung unerlässlich, um die finanziellen Ziele eines Unternehmens zu erreichen. Eine umfassende Finanzplanung und -steuerung sind entscheidend, um die richtige Balance zwischen internen und externen Finanzierungsmöglichkeiten zu finden und das Unternehmen auf einem soliden finanziellen Fundament aufzubauen.

Investition

1. Investitionsarten und -kriterien

Beim Finanzmanagement geht es darum, die finanziellen Ressourcen eines Unternehmens effektiv einzusetzen, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Eine wichtige Komponente des Finanzmanagements ist die Investition, bei der das Unternehmen Geldmittel in Vermögenswerte oder Projekte investiert, um zukünftige Erträge zu erwirtschaften. Es gibt verschiedene Arten von Investitionen, die ein Unternehmen tätigen kann, abhängig von seinen Zielen und den verfügbaren Ressourcen.

  • Sachinvestitionen: Hierbei handelt es sich um Investitionen in materielle Vermögenswerte wie Gebäude, Maschinen oder Fahrzeuge. Sachinvestitionen können langfristige Auswirkungen auf das Unternehmen haben und zur Erweiterung der Produktionskapazität oder zur Verbesserung der Effizienz beitragen.
  • Finanzinvestitionen: Finanzinvestitionen beziehen sich auf den Kauf von Wertpapieren wie Aktien oder Anleihen. Bei dieser Art von Investition ist das Ziel in der Regel die Erzielung von Kapitalgewinnen oder laufenden Erträgen in Form von Dividenden oder Zinsen.
  • Immaterielle Investitionen: Immaterielle Investitionen beziehen sich auf den Erwerb von geistigem Eigentum wie Patente, Marken oder Urheberrechte. Diese Investitionen können dazu beitragen, das Wettbewerbspotenzial des Unternehmens zu steigern und langfristigen Wert zu schaffen.

Bei der Entscheidung über Investitionen müssen Unternehmen verschiedene Kriterien berücksichtigen, um sicherzustellen, dass sie wertsteigernd und rentabel sind. Dazu gehören:

  • Rentabilität: Die Investition sollte einen positiven Ertrag generieren und zur Steigerung des Unternehmenswertes beitragen.
  • Risiko: Unternehmen müssen das Risiko bewerten, das mit der Investition verbunden ist, und die potenziellen negativen Auswirkungen auf das Unternehmen abschätzen.
  • Liquidität: Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie über ausreichende Liquidität verfügen, um die Investition zu finanzieren und andere finanzielle Verpflichtungen zu erfüllen.

2. Investitionsstrategien und -entscheidungen

Bei der Umsetzung der Investitionsziele stehen Unternehmen vor verschiedenen Investitionsstrategien und -entscheidungen. Einige gängige Strategien umfassen:

  • Wachstumsinvestitionen: Unternehmen können in neue Märkte expandieren, indem sie in den Ausbau ihrer Produktionskapazität, den Erwerb von Wettbewerbern oder die Erschließung neuer Technologien investieren.
  • Ertragsinvestitionen: Unternehmen können in Projekte oder Vermögenswerte investieren, die einen stetigen Strom von Erträgen generieren, wie zum Beispiel Immobilien oder langfristige Verträge.
  • Wertinvestitionen: Unternehmen können in Vermögenswerte investieren, die langfristig an Wert gewinnen, wie zum Beispiel Kunstwerke oder historische Gebäude.

Bei der Entscheidung über Investitionen müssen Unternehmen sorgfältig die möglichen Risiken und Chancen abwägen. Es ist wichtig, eine detaillierte Finanzanalyse durchzuführen, um die Rentabilität und den potenziellen Nutzen der Investition zu bewerten. Unternehmen sollten auch ihre langfristigen Ziele und die Auswirkungen der Investition auf ihr Finanzmanagement berücksichtigen.

Insgesamt ist eine effektive Investitionsstrategie ein wesentlicher Bestandteil des Finanzmanagements und trägt dazu bei, langfristigen Erfolg und finanzielles Wachstum zu gewährleisten. Durch eine sorgfältige Planung, Bewertung und Überwachung der Investitionen kann ein Unternehmen seine finanziellen Ziele erreichen und langfristigen Wert schaffen.

Liquidität

1. Liquiditätsmanagement und -planung

Eine wichtige Aufgabe des Finanzmanagements ist es, sicherzustellen, dass das Unternehmen über ausreichende Liquidität verfügt, um seine laufenden finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Liquidität bezieht sich auf die Fähigkeit eines Unternehmens, seine kurzfristigen Schulden zu begleichen und sofortige Ausgaben zu tätigen.

Um eine ausreichende Liquidität sicherzustellen, ist ein effektives Liquiditätsmanagement und eine sorgfältige Liquiditätsplanung unerlässlich. Beim Liquiditätsmanagement geht es darum, den Cashflow des Unternehmens zu überwachen, um sicherzustellen, dass genügend Mittel vorhanden sind, um Zahlungen fristgerecht zu leisten. Dies erfordert eine genaue Überwachung der Einnahmen und Ausgaben des Unternehmens sowie eine Prognose des zukünftigen Cashflows.

Die Liquiditätsplanung beinhaltet die Berücksichtigung von Faktoren wie Zahlungsfristen, saisonale Schwankungen und unvorhergesehene Ausgaben. Durch eine sorgfältige Planung können Unternehmen Engpässe vermeiden und ihre Liquidität optimieren.

2. Maßnahmen zur Steigerung der Liquidität

Es gibt verschiedene Maßnahmen, die Unternehmen ergreifen können, um ihre Liquidität zu verbessern und sicherzustellen, dass sie über ausreichend Bargeld verfügen. Hier sind einige Schlüsselstrategien:

  1. Effizientes Forderungsmanagement: Unternehmen sollten sicherstellen, dass ihre Kunden Zahlungen fristgerecht leisten. Dies kann durch klare Zahlungsbedingungen, eine effektive Rechnungsstellung und ein konsequentes Forderungsmanagement erreicht werden.
  2. Optimierung des Finanzierungsmix: Unternehmen sollten verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten in Betracht ziehen, um ihre Liquidität zu verbessern. Dies kann die Nutzung von Bankkrediten, Lieferantenkrediten oder Leasingvereinbarungen umfassen.
  3. Effizientes Lagermanagement: Unternehmen sollten ihren Lagerbestand optimieren, um unnötige Kosten zu vermeiden. Ein zu hoher Lagerbestand bindet Kapital, während ein zu niedriger Bestand zu Engpässen führen kann. Eine genaue Nachfrageprognose und ein effektives Bestandsmanagement sind entscheidend.
  4. Aufbau eines Notfallfonds: Unternehmen sollten einen Notfallfonds für unvorhergesehene Ausgaben oder finanzielle Engpässe aufbauen. Dieser Fonds kann als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme dienen und zur Verbesserung der Liquidität beitragen.
  5. Kostenmanagement: Unternehmen sollten ihre Ausgaben kontinuierlich überprüfen und nach Möglichkeiten suchen, Kosten zu senken. Dies kann die Optimierung von Betriebsabläufen, die Verhandlung günstigerer Einkaufskonditionen oder die Reduzierung von unnötigen Ausgaben umfassen.
Auch interessant :  Die Rolle des Unternehmertums in der wirtschaftlichen Entwicklung

Durch eine effektive Liquiditätsmanagement-Strategie und die Implementierung dieser Maßnahmen können Unternehmen sicherstellen, dass sie über ausreichende Liquidität verfügen, um ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen und mögliche finanzielle Engpässe zu vermeiden. Eine gute Liquiditätsplanung und ein umsichtiges Liquiditätsmanagement sind entscheidend für den langfristigen Erfolg und das Wachstum eines Unternehmens.

Insgesamt ist Liquidität eine wichtige Komponente des Finanzmanagements, die Unternehmen dabei unterstützt, ihre finanzielle Stabilität zu gewährleisten und ihre finanziellen Ziele zu erreichen. Durch eine sorgfältige Liquiditätsplanung und die Umsetzung von Maßnahmen zur Steigerung der Liquidität können Unternehmen ihre finanzielle Flexibilität stärken und mögliche Risiken besser bewältigen.

Risikomanagement

1. Risikoanalyse und -bewertung

Eine der zentralen Aufgaben des Finanzmanagements ist es, Risiken zu identifizieren, zu analysieren und zu bewerten. Dies beinhaltet die Untersuchung potenzieller Risiken, die das Unternehmen beeinflussen könnten, sowie die Bewertung ihrer Auswirkungen auf die finanzielle Stabilität und Leistung. Eine gründliche Risikoanalyse ermöglicht es dem Unternehmen, sich auf mögliche Bedrohungen vorzubereiten und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, um sie zu minimieren oder zu vermeiden.

Die Risikoanalyse kann verschiedene Bereiche des Unternehmens abdecken, wie z.B. finanzielle Risiken (z.B. Wechselkursrisiken, Zinsrisiken, Kreditrisiken), betriebliche Risiken (z.B. Prozessfehler, technologische Störungen, Produktionsausfälle) und rechtliche/regulatorische Risiken (z.B. Gesetzesänderungen, Compliance-Risiken). Durch eine umfassende Analyse können potenzielle Risiken frühzeitig erkannt und bewertet werden, um angemessene Maßnahmen zu ergreifen.

2. Maßnahmen zur Risikominimierung und -steuerung

Um die finanzielle Stabilität und den Erfolg des Unternehmens zu gewährleisten, ist es wichtig, Maßnahmen zur Risikominimierung und -steuerung zu implementieren. Hier sind einige Schlüsselstrategien:

  • Diversifikation: Eine Möglichkeit, Risiken zu minimieren, besteht darin, das Portfolio des Unternehmens zu diversifizieren. Dies bedeutet, in verschiedene Anlageklassen, Branchen oder geografische Regionen zu investieren, um das Risiko auf mehrere Bereiche zu verteilen.
  • Versicherung: Eine weitere Maßnahme zur Absicherung gegen bestimmte Risiken besteht darin, geeignete Versicherungen abzuschließen. Je nach Art des Unternehmens können dies z.B. Haftpflichtversicherungen, Sachversicherungen oder Berufsunfähigkeitsversicherungen sein.
  • Krisenplanung: Das Unternehmen sollte auch einen Krisenplan entwickeln, der das Vorgehen im Falle eines Risikoereignisses beschreibt. Dies umfasst Maßnahmen wie die Einrichtung von Notfallfonds, die Festlegung von Verantwortlichkeiten und die Durchführung von regelmäßigen Notfallübungen.
  • Überwachung und Kontrolle: Eine kontinuierliche Überwachung der finanziellen Performance und der Risikosituation ist entscheidend. Dies kann durch die Implementierung eines internen Kontrollsystems oder die regelmäßige Überprüfung von Finanzberichten erreicht werden.
  • Risikokommunikation: Es ist auch wichtig, die Risikosituation des Unternehmens transparent zu kommunizieren, sowohl intern als auch extern. Dies schafft Vertrauen bei den Stakeholdern und ermöglicht es dem Unternehmen, frühzeitig Feedback und Unterstützung zu erhalten.

Durch die Umsetzung dieser Maßnahmen kann das Unternehmen proaktiv auf Risiken reagieren und mögliche negative Auswirkungen auf die finanzielle Situation minimieren. Das Risikomanagement sollte kontinuierlich überwacht und aktualisiert werden, um sicherzustellen, dass das Unternehmen optimal geschützt ist.

Insgesamt ist das Risikomanagement ein wesentlicher Bestandteil des Finanzmanagements, der dazu beiträgt, die finanzielle Stabilität und den langfristigen Erfolg des Unternehmens zu gewährleisten. Durch eine gründliche Risikoanalyse, die Implementierung geeigneter Maßnahmen zur Risikosteuerung und die regelmäßige Überwachung kann das Unternehmen seine finanziellen Ziele erreichen und mögliche Risiken besser bewältigen.

Ziele des Finanzmanagements

Das Finanzmanagement ist ein wichtiger Bestandteil des Unternehmens, der dazu dient, die finanziellen Möglichkeiten und Risiken zu managen und die Unternehmensziele zu erreichen. Es umfasst die Planung, Kontrolle und Steuerung von finanziellen Ressourcen, um die finanzielle Stabilität und den Erfolg des Unternehmens sicherzustellen. Hier sind einige der Ziele des Finanzmanagements:

Auch interessant :  Die Bedeutung der Marketingabteilung in Unternehmen

1. Maximierung des Unternehmenswerts

Ein Hauptziel des Finanzmanagements ist es, den Unternehmenswert zu maximieren und den Shareholder Value zu steigern. Dies wird durch die effiziente Nutzung von finanziellen Ressourcen, die Rentabilität von Investitionen und die Steigerung des Gewinns erreicht. Durch die Maximierung des Unternehmenswertes können die Interessen der Aktionäre und Investoren langfristig gesichert werden.

2. Sicherstellung der Liquidität

Ein weiteres wichtiges Ziel des Finanzmanagements ist es, die Liquidität des Unternehmens sicherzustellen. Dies beinhaltet die Verfügbarkeit ausreichender finanzieller Mittel, um kurzfristige Verpflichtungen wie Zahlungen an Lieferanten und Gehälter der Mitarbeiter zu erfüllen. Eine gute Liquiditätssteuerung gewährleistet auch die Flexibilität des Unternehmens, unvorhergesehene Ausgaben oder Chancen zu nutzen.

3. Minimierung von Finanzrisiken

Das Finanzmanagement zielt auch darauf ab, finanzielle Risiken zu minimieren oder zu vermeiden. Dies beinhaltet die Identifizierung und Analyse potenzieller Risiken wie Wechselkursrisiken, Zinsrisiken oder Kreditrisiken. Durch die Implementierung geeigneter Risikomanagementstrategien können Unternehmen ihre finanzielle Stabilität sicherstellen und negative Auswirkungen auf die Finanzen minimieren.

4. Optimierung der Kapitalstruktur

Die Kapitalstruktur des Unternehmens spielt eine wichtige Rolle in Bezug auf seine finanzielle Stabilität und Rentabilität. Das Finanzmanagement zielt darauf ab, die optimale Kapitalstruktur zu bestimmen, die ein Gleichgewicht zwischen Eigenkapital und Fremdkapital herstellt. Eine optimale Kapitalstruktur ermöglicht es dem Unternehmen, die Kosten des Kapitals zu optimieren und gleichzeitig die finanzielle Flexibilität zu erhalten.

5. Planung und Budgetierung

Ein weiteres wichtiges Ziel des Finanzmanagements ist es, die finanziellen Ziele des Unternehmens durch eine effektive Planung und Budgetierung zu erreichen. Dies beinhaltet die Festlegung von langfristigen finanziellen Zielen, die Erstellung von Budgets und die Überwachung der finanziellen Performance. Durch eine solide Planung und Budgetierung können Unternehmen ihre Ressourcen effizient nutzen und ihre finanziellen Ziele erreichen.

6. Steuerliche Effizienz

Das Finanzmanagement zielt auch darauf ab, die steuerliche Effizienz des Unternehmens zu maximieren. Dies beinhaltet die Nutzung steuerlicher Anreize und die Einhaltung steuerlicher Vorschriften, um die Steuerbelastung des Unternehmens zu minimieren. Eine effiziente Steuerplanung ermöglicht es dem Unternehmen, seine finanziellen Ressourcen effektiv einzusetzen und den Gewinn zu maximieren.

Insgesamt zielt das Finanzmanagement darauf ab, die finanzielle Stabilität und den Erfolg des Unternehmens sicherzustellen. Durch die Verfolgung dieser Ziele können Unternehmen ihre finanzielle Leistungsfähigkeit verbessern, Risiken minimieren und langfristiges Wachstum erreichen.

1. Fazit zu den Zielen des Finanzmanagements

Das Finanzmanagement spielt eine entscheidende Rolle bei der Sicherstellung der finanziellen Stabilität und des Erfolgs eines Unternehmens. Die Ziele des Finanzmanagements umfassen die Maximierung des Unternehmenswerts, die Sicherstellung der Liquidität, die Minimierung von Finanzrisiken, die Optimierung der Kapitalstruktur, die Planung und Budgetierung sowie die steuerliche Effizienz. Durch die Verfolgung dieser Ziele können Unternehmen ihre finanziellen Ressourcen effizient nutzen, Risiken minimieren und langfristiges Wachstum erreichen.

2. Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Frage: Warum ist es wichtig, die Liquidität des Unternehmens sicherzustellen?
Antwort: Die Sicherstellung der Liquidität ist wichtig, um kurzfristige Verpflichtungen wie Zahlungen an Lieferanten und Gehälter der Mitarbeiter zu erfüllen. Eine gute Liquiditätssteuerung gewährleistet auch die Flexibilität des Unternehmens, unvorhergesehene Ausgaben oder Chancen zu nutzen.

Frage: Was sind einige Beispiele für finanzielle Risiken, die Unternehmen begegnen könnten?
Antwort: Beispiele für finanzielle Risiken sind Wechselkursrisiken, Zinsrisiken und Kreditrisiken. Diese Risiken können sich negativ auf die finanzielle Stabilität und Leistung des Unternehmens auswirken.

Frage: Warum ist die Optimierung der Kapitalstruktur wichtig?Antwort: Eine optimale Kapitalstruktur ermöglicht es dem Unternehmen, die Kosten des Kapitals zu optimieren und gleichzeitig die finanzielle Flexibilität zu erhalten. Dies trägt zur finanziellen Stabilität und Rentabilität des Unternehmens bei.

Frage: Wie trägt die Planung und Budgetierung zum Erfolg des Unternehmens bei?Antwort: Durch eine effektive Planung und Budgetierung können Unternehmen ihre finanziellen Ziele festlegen und Ressourcen effizient nutzen. Dies ermöglicht es ihnen, ihre finanzielle Leistungsfähigkeit zu verbessern und ihre finanziellen Ziele zu erreichen.

Die auf der Addwiki-Website veröffentlichten Materialien dienen nur zu Informationszwecken

und dürfen nicht als medizinische Beratung oder Behandlungsempfehlung angesehen werden.

Sie sollten einen Arzt aufsuchen, wenn die Symptome nicht verschwinden.