Inhalt
Einleitung:
Im Januar 2019 wurde das Verhütungsmittel Trigoa vom Markt zurückgerufen. Grund dafür waren Probleme bei der Herstellung des Arzneimittels. Trigoa ist ein kombiniertes hormonelles Verhütungsmittel, das aus den Hormonen Ethinylestradiol, Levonorgestrel und Desogestrel besteht. Trotzdem es eine wirksame Verhütungsmethode ist, kann die Einnahme von Trigoa auch zu schweren gesundheitlichen Folgen führen.
Gründe für den Rückruf von Trigoa:
Der Rückruf von Trigoa wurde aufgrund von Produktionsproblemen durchgeführt. Bei der Herstellung des Arzneimittels gab es Probleme bei der Dosierung der hormonellen Bestandteile in den Tabletten. Durch diese Fehler konnten unterschiedliche Konzentrationen der Hormone im Blut der Patientinnen verursacht werden, was möglicherweise zu unerwünschten Wirkungen führte. Wegen dieser Fehler wurden Patientinnen einem höheren Risiko für venöse Thromboembolien wie Schlaganfälle oder Thrombosen ausgesetzt.
Folgen bei Einnahme von Trigoa:
Wenn Trigoa nicht korrekt dosiert wurde, konnte dies zu gravierenden gesundheitlichen Folgen führen. Die Patientinnen wurden einem erhöhten Risiko für venöse Thromboembolien ausgesetzt, die eine lebensbedrohliche Folge haben können. Darüber hinaus konnte die Einnahme von falsch dosiertem Trigoa auch zu anderen unerwünschten Effekten wie Übelkeit, Kopfschmerzen und Schmerzen in der Brust führen.
Im Vergleich zu anderen kombinierten oralen Kontrazeptiva, die eine niedrigere Dosierung von Ethinylestradiol enthalten, war das Risiko für thromboembolische Erkrankungen bei Patientinnen, die Trigoa eingenommen hatten, höher.
Trotz seiner Wirksamkeit als Verhütungsmittel und seiner bequemen Einnahme, birgt Trigoa ein erhöhtes Risiko für thromboembolische Ereignisse. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Patientinnen sich über die Risiken informieren und alternative Verhütungsmethoden erwägen, die keine Hormone enthalten oder bei denen die Dosierung von Hormonen niedriger ist.
Was ist Trigoa?
Trigoa ist ein kombiniertes hormonelles Verhütungsmittel, das aus den Hormonen Ethinylestradiol, Levonorgestrel und Desogestrel besteht. Es wird oral in Form von Tabletten eingenommen und ist in der Lage, den Eisprung der Frau zu unterdrücken, was eine Schwangerschaft verhindert. Trigoa ist bekannt für seine hohe Wirksamkeit bei der Verhinderung einer ungewollten Schwangerschaft.
Wirkstoffe von Trigoa
Ethinylestradiol, Levonorgestrel und Desogestrel sind die Wirkstoffe in Trigoa. Ethinylestradiol und Levonorgestrel gehören zur Gruppe der synthetischen Hormone, die dem weiblichen Hormon Östrogen ähnlich sind. Sie können den Eisprung verhindern und somit erfolgreich verhüten. Desogestrel hingegen ist ein Gestagen, das das Cervixsekret verdickt und den Muttermund verschließt.
Funktionsweise von Trigoa
Das Hormonpräparat wird in den Körper der Frau eingebracht und verhindert den Eisprung. Zusätzlich wirkt es auf das Gebärmutterhalspflaster und verhindert den Zugang von Spermien zur Gebärmutter. Auch die Gebärmutterschleimhaut wird in Vorbereitung auf eine eventuelle Schwangerschaft verändert, so dass befruchtete Eizellen sich nicht einnisten können. Trigoa ist ein sehr effektives Verhütungsmittel, aber wie bei allen medizinischen Behandlungen gibt es auch mögliche Risiken und Nebenwirkungen.
Im Januar 2019 wurde Trigoa vom Markt zurückgerufen, weil es Probleme bei der Dosierung der hormonellen Bestandteile in den Tabletten gab. Die Patientinnen wurden einem erhöhten Risiko für venöse Thromboembolien wie Schlaganfälle oder Thrombosen ausgesetzt. Im Vergleich zu anderen kombinierten oralen Kontrazeptiva, die eine niedrigere Dosierung von Ethinylestradiol enthalten, war das Risiko bei Patientinnen, die Trigoa eingenommen hatten, höher.
Trotz seiner hohen Wirksamkeit als Verhütungsmittel und der bequemen Einnahme birgt Trigoa ein erhöhtes Risiko für thromboembolische Ereignisse. Es ist daher wichtig, dass Patientinnen die Risiken kennen und alternative Verhütungsmethoden erwägen, die keine Hormone enthalten oder bei denen die Dosierung von Hormonen niedriger ist.
Wie kam es zum Rückruf von Trigoa?
Trigoa ist ein orales Kontrazeptivum, das aus den synthetischen Hormonen Ethinylestradiol, Levonorgestrel und Desogestrel besteht. Im Januar 2019 wurde das Präparat jedoch vom Markt zurückgerufen, da Zweifel an seiner Sicherheit aufgetreten waren.
Zweifelhafte Studienergebnisse
Berichte aus Frankreich weckten Bedenken bei den deutschen Behörden, die daraufhin eine Überprüfung des Medikaments anordneten. Es stellte sich heraus, dass eine Studie, die von der Trigoa-Herstellerfirma durchgeführt worden war, statistisch gesehen ungenau war.
Die Studie hatte nicht genügend Probandinnen eingeschlossen, um eine fundierte Beurteilung der Risiken für thromboembolische Ereignisse zu ermöglichen. Insgesamt wurden nur 1.440 Frauen in die Studie einbezogen, von denen nicht alle die Pille vollständig eingenommen hatten.
Risiken für Anwenderinnen
Trigoa wurde aufgrund seines erhöhten Risikos für venöse Thromboembolien und Schlaganfälle vom Markt zurückgerufen. In einigen Fällen können diese Ereignisse lebensbedrohlich sein. Es wurde festgestellt, dass Patientinnen, die Trigoa einnahmen, einem höheren Risiko ausgesetzt waren als Anwenderinnen von anderen oralen Kontrazeptiva, die eine niedrigere Dosierung von Ethinylestradiol enthielten.
Obwohl Trigoa ein sehr wirksames Verhütungsmittel ist, sollten Anwenderinnen die Risiken kennen und alternative Verhütungsmethoden in Betracht ziehen. Diese können entweder keine Hormone enthalten oder eine niedrigere Dosierung von Hormonen aufweisen. Es ist wichtig, dass Frauen beim Verzehr von Medikamenten besonders auf Nebenwirkungen achten und im Zweifelsfall ihren behandelnden Arzt konsultieren.
Was müssen betroffene Anwenderinnen tun?
Trigoa wurde aus dem Markt genommen, da es Bedenken gab, dass das Kontrazeptivum das Risiko für venöse Thromboembolien und Schlaganfälle erhöht. Wenn Sie Trigoa eingenommen haben oder immer noch einnehmen, sollten Sie folgende Schritte unternehmen:
Informationen von Hersteller und Ärzten
Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie von dem Rückruf betroffen sind, sollten Sie sich an den Hersteller wenden. Der Hersteller hat Informationen auf seiner Website veröffentlicht, auf die Betroffene zurückgreifen können. Außerdem sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren, um zu besprechen, welche Schritte Sie unternehmen sollten.
Alternative Verhütungsmethoden
Es gibt alternative Verhütungsmethoden, die keine Hormone enthalten oder eine niedrigere Dosierung aufweisen. Hier sind einige Beispiele:
- Kondome: Kondome sind eine häufig verwendete Verhütungsmethode und bieten auch Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten.
- Diaphragma: Ein Diaphragma ist eine Barriere-Verhütungsmethode, die über den Gebärmutterhals gestülpt wird.
- Hormonfreie Spirale: Die hormonfreie Spirale wirkt lokal in der Gebärmutter und hat keine systemischen Nebenwirkungen.
- Hormonelle Verhütungsmittel mit niedriger Dosierung: Wenn Sie weiterhin hormonelle Verhütungsmittel einnehmen möchten, sollten Sie die Möglichkeit prüfen, auf eine niedrigere Dosierung umzusteigen.
Unabhängig von der gewählten Verhütungsmethode sollten Sie sich immer an die Anweisungen des Herstellers halten und Ihren Arzt fragen, ob die Methode für Sie geeignet ist. Außerdem sollten Sie bei der Einnahme eines Medikaments immer auf mögliche Nebenwirkungen achten und diese Ihrem Arzt mitteilen. Das Risiko für Thromboembolien und Schlaganfälle kann bei der Einnahme anderer Medikamente ebenfalls erhöht sein, daher ist es wichtig, alle Medikamente, die Sie einnehmen, mit Ihrem Arzt zu besprechen.
Wie steht die Gesundheitsbehörde dazu?
Die Bedenken bezüglich Trigoa haben auch die Gesundheitsbehörden alarmiert. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat den Vertrieb des betroffenen Kontrazeptivums vorsorglich gestoppt. Das BfArM teilte mit, dass es bei Frauen, die Trigoa einnehmen, ein erhöhtes Risiko für venöse Thromboembolien und Schlaganfälle geben kann.
Stellungnahmen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
Das BfArM hat eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht, in der es betont, dass das Risiko für Thrombosen und Schlaganfälle bei Frauen, die Trigoa einnehmen, höher ist als bei Frauen, die anderen oralen Kontrazeptiva einnehmen. Das BfArM hat auch die Ärzte aufgefordert, ihre Patientinnen über die möglichen Risiken zu informieren und alternative Verhütungsmethoden zu empfehlen.
Weitere Konsequenzen
Aufgrund der Bedenken hat der Hersteller das Produkt vom Markt genommen. Es ist jedoch möglich, dass betroffene Frauen weitere Konsequenzen befürchten müssen. Zum Beispiel können sie rechtliche Schritte einleiten, wenn sie glauben, dass der Hersteller ihre Gesundheit gefährdet hat. Es ist ratsam, einen Anwalt zu kontaktieren, um die rechtlichen Optionen zu besprechen. Darüber hinaus kann der Rückruf Auswirkungen auf das Vertrauen der Menschen in die Sicherheit von Medikamenten haben. Die Behörden werden wahrscheinlich die Arzneimittelüberwachung verstärken und weitere Tests durchführen, um die Sicherheit von Medikamenten zu gewährleisten.
Wie die Gesundheitsbehörden auf Trigoa reagieren
Die Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Trigoa haben das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) dazu veranlasst, vorsorglich den Vertrieb des betroffenen Kontrazeptivums zu stoppen. Laut dem BfArM gibt es bei Frauen, die Trigoa einnehmen, ein erhöhtes Risiko für venöse Thromboembolien und Schlaganfälle.
Stellungnahmen des BfArM
In einer offiziellen Stellungnahme betont das BfArM, dass das Risiko von Thrombosen und Schlaganfällen bei Trigoa höher ist als bei anderen oralen Kontrazeptiva. Ärzte werden aufgefordert, ihre Patientinnen über die potenziellen Risiken aufzuklären und alternative Verhütungsmethoden zu empfehlen. Zusätzlich empfiehlt das BfArM betroffenen Frauen, die Einnahme von Trigoa zu beenden und sich an ihren Arzt zu wenden.
Weitere Konsequenzen
Aufgrund der Bedenken hat der Hersteller das Produkt vom Markt genommen. Für betroffene Frauen können jedoch weitere Konsequenzen bevorstehen. Sie könnten rechtliche Schritte einleiten, wenn der Hersteller ihre Gesundheit gefährdet hat. In diesem Fall ist es ratsam, einen Anwalt zu konsultieren, um rechtliche Optionen zu besprechen. Außerdem hat der Rückruf Auswirkungen auf das Vertrauen der Menschen in die Sicherheit von Arzneimitteln. Die Behörden könnten möglicherweise die Überwachung von Arzneimitteln verstärken und weitere Tests durchführen, um die Sicherheit von Medikamenten zu gewährleisten.
Quellenverzeichnis
Verwendete Studien und Berichte
- Stellungnahme des BfArM: https://www.bfarm.de SharedDocs/FAQs/DE/Arzneimittel/Pharmakovigilanz/rückruf-trigoa-faq.html
- Artikel des Deutschen Ärzteblatts: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60569/Rueckruf-von-Trigoa-durch-Hersteller-Lebensbedrohliches-Risiko











