Einführung:
In der Weihnachtszeit ist das Backen von Plätzchen und anderen Leckereien eine beliebte Tradition. Vielen Menschen macht es Freude, gemeinsam mit der Familie oder Freunden zu backen und sich auf die bevorstehenden Festtage einzustimmen. Doch oft enthalten diese Leckereien viel Zucker, was langfristig negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann. In diesem Artikel wird erläutert, warum es sich lohnt, beim Backen in der Weihnachtszeit auf eine Zuckerverringerung zu achten und welche Alternativen es gibt.
Weihnachtszeit und Backen:
Zu Weihnachten gehört das Backen von Plätzchen und Co. einfach dazu. Viele Eltern backen gemeinsam mit ihren Kindern, um eine schöne Zeit miteinander zu verbringen und sich auf das Fest einzustimmen. Doch oft werden hierbei große Mengen an Zucker verwendet, um den Plätzchen den gewünschten Geschmack zu verleihen. Ein Beispiel: Ein einfaches Vanillekipferlrezept enthält etwa 200g Zucker auf 500g Mehl. Das ist sehr viel und kann dazu führen, dass man schnell zu viel Zucker zu sich nimmt. Hierzu empfiehlt es sich, den Zuckeranteil um mindestens ein Drittel zu reduzieren oder auf andere Alternativen zurückzugreifen.
Warum weniger Zucker?
Zucker hat viele negativen Auswirkungen auf die Gesundheit. Es steht im Verdacht Fettleibigkeit, Karies, Diabetes und weitere Krankheiten zu fördern, außerdem kann ein Zuviel an Zucker zu Müdigkeit, schlechter Laune und Heißhunger auf Süßes führen. Langfristig gesehen kann also eine Reduzierung des Zuckerkonsums durchaus sinnvoll sein. Besonders, wenn man bedenkt, dass wir auch über andere Lebensmittel wie Softdrinks und Süßigkeiten große Mengen an Zucker zu uns nehmen. Beim Backen selbst kann man oftmals auch mit weniger Zucker auskommen oder andere Zutaten wie z.B. Honig, Ahornsirup oder Alternativen aus der Stevia- oder Erythrit-Reihe verwenden.
In der folgenden Tabelle sind einige Alternativen aufgelistet, die zum Backen genutzt werden können:
| Alternative | Eigenschaften | Dosierung |
|---|---|---|
| Honig | Süßkraft, Bekömmlichkeit | Ca.80g Honig pro 100g Zucker |
| Agavendicksaft | Eignet sich besonders für flüssige Massen wie Teige, Dressings oder Marinaden | Ca. 60g Agavendicksaft auf 100g Zucker |
| Erythritol | Gut für Diabetiker oder Menschen, die auf ihre Figur achten müssen | Menge wie Zucker verwenden |
| Stevia | Besonders gut für kalorienarme Ernährung geeignet | Menge wie Zucker verwenden |
Fazit:
Auch wenn es uns in der Weihnachtszeit schwerfallen mag, den Zuckerkonsum im Auge zu behalten, lohnt es sich langfristig betrachtet, auf eine Reduzierung des Zuckers zu achten. Beim Backen selbst lässt sich dies durch die Verwendung von Alternativen oder einfach durch eine Reduzierung der Zuckermenge im Rezept erreichen. Eine bewusste Ernährung kann dabei helfen, ein gesünderes Leben zu führen.
Mandelplätzchen
Die Weihnachtszeit ist eine Zeit des Genießens und gemeinsamen Backens. Doch oft enthalten die Leckereien viel Zucker, was langfristig negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann. Eine Möglichkeit für gesünderes Backen sind Alternativen zum herkömmlichen Zucker. Hier werden Mandelplätzchen als Beispiel genommen und erklärt, wie man sie mit weniger Zucker zubereiten kann.
Zutaten und Zubereitung
Für die Mandelplätzchen benötigt man:
- 100g gemahlene Mandeln
- 50g Dinkelmehl
- 50g Kokosblütenzucker
- 1 Ei
- 1 Prise Salz
- 1/2 TL Backpulver
- 50g weiche Butter
- etwas Zimt
Zubereitung:
- Die Butter mit dem Kokosblütenzucker und einer Prise Salz glatt rühren.
- Das Ei dazugeben und gut verrühren.
- Mandeln, Dinkelmehl, Backpulver und Zimt vermischen und in die Butter-Ei-Mischung einrühren.
- Den Teig zu einem Kloß formen, in Frischhaltefolie einwickeln und eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
- Den Ofen auf 180°C vorheizen.
- Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und kleine Kugeln daraus formen. Diese auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech platzieren.
- Die Mandelplätzchen für etwa 10-12 Minuten backen.
Alternative: Kokosblütenzucker
Statt herkömmlichem Zucker wird in diesem Rezept Kokosblütenzucker verwendet, der aus dem Nektar der Kokospalmen gewonnen wird und einen niedrigeren glykämischen Index aufweist als Zucker. Das bedeutet, dass er den Blutzuckerspiegel nicht so schnell und so stark ansteigen lässt wie Zucker. Außerdem hat er eine karamellige Note und verleiht den Plätzchen einen besonderen Geschmack.
Insgesamt sind diese Mandelplätzchen eine gesündere Alternative zu herkömmlichen Plätzchen, da sie weniger Zucker enthalten und mit Kokosblütenzucker zubereitet werden, der den Blutzuckerspiegel nicht so schnell beeinflusst. So kann man die Weihnachtszeit ohne schlechtes Gewissen genießen und gemeinsam mit der Familie oder Freunden auf eine bewusstere Ernährung achten.
Haferflocken-Cookies
Die Weihnachtszeit kann zu einer Herausforderung für eine gesunde Ernährung werden, vor allem wenn es um selbstgebackene Leckereien geht. Doch es gibt Alternativen zum herkömmlichen Zucker, die eine gesündere Wahl darstellen. Eine Möglichkeit sind Haferflocken-Cookies mit Agavendicksaft oder Honig als Süßungsmittel.
Zutaten und Zubereitung
Für die Haferflocken-Cookies benötigt man:
- 100g Haferflocken
- 50g Dinkelmehl
- 1 Ei
- 30g Agavendicksaft oder Honig
- 50g weiche Butter
- 1/2 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- Optional: Zimt oder Vanilleextrakt
Zubereitung:
- Die Butter mit dem Agavendicksaft/Honig und einer Prise Salz glatt rühren.
- Das Ei dazugeben und gut verrühren.
- Haferflocken, Dinkelmehl, Backpulver und optional Zimt oder Vanilleextrakt vermischen und in die Butter-Ei-Mischung einrühren.
- Den Teig zu einem Kloß formen, in Frischhaltefolie einwickeln und eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
- Den Ofen auf 180°C vorheizen.
- Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und kleine Kugeln daraus formen. Diese auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech platzieren.
- Die Haferflocken-Cookies für etwa 12-15 Minuten backen.
Alternative: Agavendicksaft oder Honig
Statt herkömmlichem Zucker wird in diesem Rezept Agavendicksaft oder Honig als Süßungsmittel verwendet. Diese Alternative zum Zucker ist zwar immer noch ein süßer Geschmacksträger, aber enthält weniger Kalorien und einen niedrigeren glykämischen Index als Zucker. Somit können die Haferflocken-Cookies auch für Menschen mit Diabetes geeignet sein. Außerdem bietet Agavendicksaft oder Honig noch zusätzlich Vitamine und Mineralstoffe im Vergleich zu raffiniertem Zucker.
Insgesamt bieten Haferflocken-Cookies mit Agavendicksaft oder Honig eine gesündere Alternative zu herkömmlichen Plätzchen. Mit dieser Variante kann man die Weihnachtszeit ohne schlechtes Gewissen genießen und eine bewusstere Ernährung praktizieren.
Lebkuchen
Während der Weihnachtszeit gibt es viele Leckereien, die nicht gerade gesund sind und von vielen Menschen genossen werden. Lebkuchen sind eine dieser Gebäcke, die oft mit viel Zucker und anderen ungesunden Zutaten zubereitet werden. Doch es gibt auch Möglichkeiten, eine gesündere Alternative zum traditionellen Lebkuchen zu finden.
Zutaten und Zubereitung
Für eine gesündere Variante von Lebkuchen benötigt man:
- 150g Vollkornmehl
- 100g Mandeln, gemahlen
- 1 Ei
- 80ml Ahornsirup
- 50g weiche Butter
- 1 TL Zimt
- 1/2 TL Ingwerpulver
- 1/4 TL Piment
- 1 Prise Salz
- Optional: Orangeat, Zitronat oder Rosinen
Zubereitung:
- Die weiche Butter mit dem Ahornsirup und einer Prise Salz glatt rühren.
- Das Ei dazugeben und gut verrühren.
- Vollkornmehl, gemahlene Mandeln, Zimt, Ingwerpulver, Piment und optional Orangeat/Zitronat/Rosinen vermischen und in die Butter-Ei-Mischung einrühren.
- Den Teig zu einem Kloß formen, in Frischhaltefolie einwickeln und eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
- Den Ofen auf 160°C vorheizen.
- Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech ausrollen.
- Den Lebkuchen im Ofen für etwa 20-25 Minuten backen.
Alternative: Ahornsirup
Statt herkömmlichem Zucker wird in diesem Rezept Ahornsirup als Süßungsmittel verwendet. Ahornsirup ist eine gesündere Alternative zu Zucker, da er weniger Kalorien und einen niedrigeren glykämischen Index hat. Er enthält zudem Mineralstoffe wie Mangan und Zink sowie Antioxidantien. Man sollte jedoch darauf achten, reiner Ahornsirup zu verwenden und nicht diejenigen Sorten, die mit Maissirup oder anderen Zuckersorten gestreckt sind.
Insgesamt bietet dieses Rezept eine gesündere Alternative zum traditionellen Lebkuchen. Mit der Verwendung von Vollkornmehl, gemahlenen Mandeln und Ahornsirup kann man die Weihnachtszeit ohne schlechtes Gewissen genießen und eine bewusstere Ernährung praktizieren.
Vanillekipferl
Vanillekipferl sind traditionelle Weihnachtsplätzchen, die oft mit viel Zucker und Butter zubereitet werden. Eine gesündere Alternative ist jedoch möglich.
Zutaten und Zubereitung
Für eine gesündere Version von Vanillekipferl benötigt man:
- 250g Dinkelmehl
- 200g gemahlene Mandeln
- 100g Butter, weich
- 100g Erythrit
- 2 Eigelb
- 1 Päckchen Vanillezucker
- Zum Bestreuen: Puderzucker und Vanillezucker
Zubereitung:
- Die weiche Butter und das Erythrit cremig rühren.
- Die Eigelbe und den Vanillezucker hinzufügen und gut verrühren.
- Mehl und gemahlene Mandeln vermischen und in die Buttermischung einrühren bis ein glatter Teig entsteht.
- Den Teig zu kleinen Kipferln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
- Den Ofen auf 160°C vorheizen und die Kipferl darin für ca. 12-15 Minuten backen.
- Puderzucker und Vanillezucker vermischen und die noch warmen Kipferl darin wälzen. Abkühlen lassen.
Alternative: Erythrit
Statt herkömmlichem Zucker wird in diesem Rezept Erythrit verwendet. Erythrit ist ein Zuckeralkohol, der oft als Zuckerersatz verwendet wird. Im Vergleich zu Zucker hat Erythrit etwa 70% der Süßkraft, jedoch fast null Kalorien und einen niedrigen glykämischen Index. Zudem hat es keine Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel, da es vom Körper nicht metabolisiert wird.
Obwohl Erythrit auch in größeren Mengen verzehrt werden kann, kann es bei manchen Menschen zu Verdauungsproblemen führen. Es ist auch wichtig, reines Erythrit zu verwenden und diejenigen Sorten zu vermeiden, die mit anderen Zuckern gestreckt sind.
Insgesamt bietet dieses Rezept eine gesündere Alternative zum traditionellen Vanillekipferl. Mit der Verwendung von Dinkelmehl, gemahlenen Mandeln und Erythrit kann man die Weihnachtszeit genießen und eine bewusstere Ernährung praktizieren.
Zusammenfassung
Das Rezept für Vanillekipferl bietet eine gesündere Alternative zu traditionellen Weihnachtsplätzchen. Durch die Verwendung von Dinkelmehl, gemahlenen Mandeln und Erythrit anstelle von Zucker und Butter wird der Gehalt an Kalorien und Kohlenhydraten reduziert. Erythrit hat fast null Kalorien und erhöht nicht den Blutzuckerspiegel. Es ist jedoch wichtig, auf die Qualität des verwendeten Erythrits zu achten.
Fazit zu weniger süßen Weihnachtsplätzchen
Weniger süße Weihnachtsplätzchen können eine gute Möglichkeit sein, um Kalorien und Kohlenhydrate zu reduzieren und eine bewusstere Ernährung praktizieren. Alternativen zum herkömmlichen Zucker wie Erythrit können verwendet werden, um den süßen Geschmack beizubehalten, ohne den Blutzuckerspiegel zu beeinflussen. Beim Backen ist es auch möglich, Butter teilweise oder vollständig durch gesündere Fette wie Kokosöl oder Avocado ersetzen. So kann man die Weihnachtszeit genießen, ohne die Ernährungsgewohnheiten vollständig aufzugeben.











